Wò Duī (渥堆) verwandelt Máochá in Shóu Pu-Erh. Die Fabrik schichtet den Rohtee in großen Haufen auf, befeuchtet ihn und deckt ihn mit Tüchern ab. Mikroorganismen — vor allem Schimmelpilze der Gattung Aspergillus — zersetzen Bitterstoffe und bauen dunkle, erdige Aromen auf.
Der Prozess dauert 45 bis 60 Tage. Arbeiter wenden die Haufen regelmäßig, um Temperatur und Feuchtigkeit zu steuern. Die Kunst liegt darin, den richtigen Moment zum Stoppen zu finden. Frisch nach dem Wò Duī schmeckt der Tee oft muffig — dieser Duī Wèi verflüchtigt sich mit der Lagerung.