Bitter — bei jungem Shēng erwünscht, wenn es sich rasch in Süße wandelt.

(苦) ist Bitterkeit — und bei Pu-Erh nicht automatisch ein Fehler. Junger Shēng schmeckt oft herb und bitter. Entscheidend ist, was danach passiert: Wandelt sich das Kǔ schnell in Huí Gān, spricht das für Substanz und gutes Ausgangsmaterial.

Bleibt die Bitterkeit dagegen stumpf im Mund stehen, fehlt dem Tee Tiefe. Bùlǎng-Tees sind für kräftiges Kǔ bekannt, das sich in wenigen Sekunden auflöst. Mit der Reifung nimmt die Bitterkeit über die Jahre ab und macht Platz für Komplexität.

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